Ethische Imkerei

Biohonig und andere Köstlichkeiten aus tierethisch orientierter Bioland Imkerei

„Wir stehen für eine ethische ökologische Imkerei, welche die Integrität des Bienenvolkes bewahrt und seine Unversehrtheit über den Ertrag stellt.“

Helga Pauch, Imkermeisterin

Unsere Arbeitsgrundlage in unserer Imkerei mit ca. 230 Bienenvölker sind die Richtlinien des Bioland-Verbandes, bei dem wir seit 1996 zertifiziert sind. Darüber hinaus haben wir uns weitergehende Regeln im Umgang mit Bienen und in der Honigerzeugung auferlegt.
In unserem Kulturkreis haben sich im Laufe der Zeit grundlegende Regeln für den Umgang mit Wirbeltieren etabliert. Ob diese für einen würdigen Umgang mit Tieren ausreichend sind

und überall beachtet werden, sei dahingestellt. Für den Umgang mit Bienen als Nutztiere gibt es solche Regeln nicht einmal annähernd. Wir haben über die Jahre Handlungsmaximen entwickelt, mit denen wir den Eigenwert bzw. die Unver-sehrtheit der Bienen aus unserer Sicht bewahren.
Die Ertragsmaximierung oder weniger Aufwand kann dabei kein Argument sein, jede Maßnahme gut zu heißen. Ökologie sowie eine ethische und

nachhaltige Wirtschaftsweise muss sich mit der Frage befassen, ob es akzeptabel ist auch den letzten Baum zu fällen, weil es betriebswirt-schaftlich sinnvoll ist. Oder für die Bienen gesprochen, ob es akzeptabel ist, die Integrität des Bienenvolkes zu zerstören oder einzelne Bienen zu zerquetschen, weil man dann schneller arbeiten kann oder es gerade opportun für den Imker ist. Was bedeutet das für uns in der Praxis?
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Das Honigjahr beginnt im April mit einem bunten Potpourri aus Wiesenblumen, Löwenzahn, Schlehen, Obstblüten und Raps.
Im ausklingenden Frühling lockt der milde Nektar der Akazien. Beeren, Klee und Kornblumen krönen den Sommer mit ihren fruchtigen Nuancen. Sommer- und Winterlinden entfalten ihr typisches Minzaroma, während Tannen und Fichten die Würze des Waldes mit sich bringen. Kein Jahr ist wie das andere. In unseren Honigsorten spiegelt sich die natürliche Vielfalt.
Genießen Sie den Zauber der Jahreszeiten!

Ausgesuchte Bienenweide, akribische Trennung der Honigsorten, eine schonende Gewinnung und sorgsame Abfüllung ins Glas garantieren die „Bienenhof Pausch“ Honig-Qualität

Für das feine Aroma schleudern wir nur aus hellgelben unbebrüteten Waben.

Waben, in denen die Bienen auch schon einmal Brut herangezogen haben, sind in den Zellen mit einem Kokon ausgekleidet. Das ist eine feine papierartige Schicht, ähnlich einer Tapete. Wird darin Honig gelagert, so reift dieser nicht am aromatischen Bienenwachs sondern innerhalb dieser Tapete. Ein kleines, aber feines Detail für aromatischen Honig.
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Unsere Honige

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Blütenhonig

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Akazienhonig

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Lindenhonig

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Sommertracht

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Edelkastanienhonig

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Waldhonig

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Das Gesetz fordert, dass in einem Umkreis von 3 km im Wesentlichen ökologische Kulturen, Wildpflanzen oder Kulturen bestehen, die nach Methoden mit geringer Umweltauswirkung behandelt werden.
Viele Honigsorten wie z.B. von Linde, Akazie, Edelkastanie, Waldhonig, etc. stammen von Pflanzen, die als Wildpflanzen gelten. In einer weitergehenden Sorgfalt achten wir darauf, dass wir Bienen nicht in die Nähe von Rapsfeldern stellen, die in die Blüte gespritzt werden.
Die Bioand Imkerei schränkt die Anwendung von Medikamenten ein, hat Vorgaben zu Bienenwohnungen, regelt die Reinheit des Wachses sowie die Fütterung der Bienen und hat Qualitätsvorgaben zu Honig. All das wird jährlich kontrolliert. Weiterlesen…

Was heisst Ökologische Imkerei? Bienen fliegen doch überall hin, oder nicht? Der Imker kann ihren Flug nur begrenzt beeinflussen. Entscheidend für die ökologische Qualität ist die Betriebsweise des Imkers. Dies betrifft Medikamente, Hilfsstoffe, Futter, Wachs und Bienenwohnungen.  Dinge die der Imker direkt in der Hand hat.

Bienen haben die Menschen schon seit Jahrtausenden in ihren Bann gezogen. Mit ihrer Bestäubungsleistung sind sie extrem wichtig für die Natur und sie sind erstaunlich intelligent. Trotzdem waren Bienen wohl noch nie so gefährdet wie heute.

Intelligenz ist keine Frage der Größe. Die Bienen besitzen gerade mal ein 1 Kubikmillimeter kleines Gehirn, das phantastische Lern- und Entscheidungsfähigkeiten ermöglicht. Dieses dicht gepackte Gehirn hat enorme Fähigkeiten, die Umwelt wahrzunehmen und das Leben der Bienen als Einzelwesen, aber auch als soziales Wesen, aktiv zu gestalten.
Das Labor für theoretische und angewandte Wirtschaft des wissenschaftlichen Forschungszentrums CNRS in Montpellier beziffert die Wertschöpfung der Bienen auf etwa 200 Milliarden Euro jährlich. Und doch sind die Bienen bedroht wie wohl kaum zuvor. Insektizide der konventionellen Landwirtschaft, mit Herbiziden behandelte Monokulturen und auch die aus Asien eingschleppte Varroamilbe bedrohen sie existenziell. Mehr über Bienen…