Frucht-Schaumwein aus traditioneller Flaschengärung.
Prickelnd mit feiner Perlage, aromatisch und voller Nuancen – unser Quitten-Schaumwein eröffnet überraschend neue Horizonte.
Quitten-Schaumwein, wie es begann
Im trockenen, sonnigen Herbst 2015 ernteten wir Anfang November noch hervorragend duftende Quitten aus unseren eigenen Obstgärten. Eigentlich war ein Quittenbrand geplant. Doch als wir einen Teil schonend zu Saft pressten und die Dichte und das Aroma dieses edlen Saftes rochen – war der Plan vergessen.
In diesem Moment entschieden wir spontan: Das wird ein Schaumwein. Natürlich in traditioneller Flaschengärung, handgerüttelt, von Hand degorgiert. Alles in Eigenregie – mit dem Wissen aus Jahren der Gärung und Honigwein-Herstellung, und dem Anspruch, unsere Vorstellung eines perfekten Schaumweines selbst umzusetzen. Kein Kompromiss, kein Outsourcing. Nur unsere Philosophie: höchste Eleganz durch minimale Eingriffe.
Quitten-Schaumwein – Der 2019er Jahrgang
Eine schöne Fruchtigkeit, getragen von harmonischer Säure. Feine Tannine geben dem Schaumwein Charakter und Struktur. Elegant, mit unaufdringlichem Quittenduft und viel Komplexität am Gaumen. Sehr rund, mit ausgesprochen feiner Perlage. Durch jetzt bereits 5 Jahre Jahre Hefelagerung viel Extrakt und ein volles Mundgefühl.
Erhältlich in zwei Varianten – BRUT (8 g/l Süße) und TROCKEN (18 g/l Süße). Mit 5,6 g/l Säure und nur 7,3 % Alkohol ein feingliedriger Schaumwein, der zu einem Schluck mehr verführt.
Nach mindestens einem Jahr Reife auf der Hefe kontrollieren und rütteln wir jede Flasche von Hand – ein zeitaufwändiger Schritt, der die Hefe Richtung Flaschenhals bewegt. Anschließend degorgieren wir sie, um die Hefe zu entfernen, geben die Dosage zu und verschließen beide Varianten – BRUT und TROCKEN – mit Naturkorken. Etikettiert und verpackt, von Hand.
Doch auch dann haben wir gelernt: Geduld zahlt sich aus. Mit mindestens zwei Jahren zusätzlicher Flaschenreife entwickelt der Schaumwein ein noch komplexeres Mundgefühl – voller, runder, tiefer. Manche guten Dinge brauchen eben ihre Zeit.



